Triathlet Dr. med. Andreas Venhorst

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News:

03/07/2011

A battle of Heat, Humidity and Hills! Platz 2. beim IRONMAN Korea auf Jeju Island. "The toughest day in sport" begann mit einem Start ins Ungewisse. Erst wenige Minuten vor dem Start lichtete sich der Nebel am Hwasun Golden Beach und ließ die Markierungsbojen sichtbar werden, sodass ein Schwimmstart möglich war. Die klimatischen Bedingungen und organisatorischen Probleme, vor allem an den Verpflegungsstellen, nahmen im Verlaufe des Rennens immer weiter zu und machten die ohnehin schwierigste Laufstrecke im Rennkalendar zur wahren Herausforderung. Für den ganz großen Coup hat es am Ende zwar nicht gereicht, der erste Podestplatz bei einem offiziellen Rennen der Ironman Serie ist aber dennoch eine Bestätigung für die Entscheidungen und Änderungen der letzten Monate. Bilder vom Wettkampf gibt es [hier...].

 

15/06/2011

PhD schadet nie! Nach mehrfachen Trainingsaufenthalten in den letzten Jahren in Potchefstroom, Südafrika, werde ich mich 2012 an der Nord-West Universität um einen zweiten Abschluss und Doktortitel in der Abteilung "Human Metabonomics" der Fakultät für Biochemie bemühen. Ziel der Arbeit "Metabolism in High Performance Athletes" wird es u.a. sein, zelluläre und mitochondriale Schäden durch oxidativen Stress und stoffwechselbedingte Entgiftungsprozesse in Elite Ausdauersportlern zu bestimmen. Mittelfristig soll dies helfen das Projekt "Limits of human performance" in Kooperation mit dem High Performance Institut und der Abteilung für Ernährungswissenschaften zu etablieren und den Weg für eine international führende Sportmedizin zu bahnen. Die idealen Trainingsbedingungen, Klima und die mittlere Höhe von 1450m ü.M. locken seit vielen Jahren nationale und internationale Spitzenathleten aus den verschiedensten Sportarten nach Potchefstroom und bieten in dieser Dichte eine einmalige Möglichkeit, wissenschaftliche Untersuchungen zur menschlichen Ausdauerleistungsfähigkeit durchzuführen.

 

27/02/10

Platz 5. beim IRONMAN Malaysia auf Langkawi. Den Beinamen "The toughest show on earth" hat sich dieses Rennen aufgrund der extremen klimatischen Bedingungen erneut verdient. Dabei reichte eine solide Leistung um erfolgreich in die neue Saison zu starten. Die Unsicherheit nach zwei Aufgaben, einem schweren Radsturz 6 Wochen vor dem Rennen und zweiwöchigem Trainingsausfall sowie noch nie einen Wettkampf unter solchen Bedingungen bestritten zu haben, führten zu einem unerwartet großen Rückstand in der zweiten Wechselzone. Die viertschnellste Rad- und Laufzeit reichte zwar um bis auf den 5. Platz vorzulaufen, ohne aber aus eigener Kraft in den Kampf ums Podium eingreifen zu können. Die überragende Leistung Marino Vanhoenackers führte dann auch noch zur erstmaligen Anwendung der umstrittenen Regelung zur Preisgeld- und Slotverteilung der WTC. Mit finanziell leeren Händen geht es jetzt dennoch hochmotiviert im Wettkampfkalender weiter. Mehr Bilder  [hier...].

 

29/11/09

Magenproblem und falsche Schuhe stoppen Aufholjagd! Nach nur 5 Wochen Training unter teils schwierigen Trainingsbedingungen kam es nicht ganz unerwartet, dass ich beim IRONMAN Cozumel frühzeitig im Schwimmen den Kontakt zum Männerfeld verloren hatte. Mit der sechst schnellsten Radzeit hatte ich erst nach 180 einsamen Kilometern erstmals Anschluss gefunden. Die Magenprobleme, die mich von Beginn an begleitet hatten, wurden beim Lauf zunehmend zum Problem, sodass ich frühzeitig jegliche Getränke und Nahrung weglassen musste. Trotz Dehydratation konnte ich bis Platz 8 bei km 21 vorlaufen. Der letztliche Grund aus dem Rennen auszusteigen waren aber unerträgliche Fußschmerzen, aufgrund falscher Schuhauswahl. Ein paar Bilder gibt es dennoch [hier...].

 

05/04/09

Platz 5. beim IRONMAN South Africa in Port Elizabeth! Gleich im ersten Rennen als Profi konnte ich mein Saisonziel einer TOP10 Platzierung bei einem der großen IRONMAN-Rennen realisieren. Nach langer Vorbereitung in Potchefstroom, Südafrika bin ich recht zuversichtlich nach Port Elizabeth angereist. Das Training in mittlerer Höhe und großer Hitze war dann auch der Schlüssel zu diesem überraschenden Erfolg. Die Hitzewelle mit 36°C zu Beginn des Marathons, die PE am Renntag traf, hatte den Rennverlauf maßgeblich beeinflusst. "Glücklicherweise" hatte ich beim Schwimmen nach knapp 1km den Kontakt zur ersten Gruppe verloren und war von da an ganz allein unterwegs. Dadurch war ich aber keinen taktischen Zwängen unterworfen und konnte mein eigenes Rennen bestreiten. Gegen Ende des Radsplits war mir klar, dass viele der Top-Profis den Preis für die Radleistung bei brutaler Hitze beim Laufen würden bezahlen müssen. So konnte ich mich mit einem verhaltenen aber sicheren Marathon nach und nach in die vorderen Plätze laufen. Das es nach mehreren Aufgaben am Ende zu einem 5. Platz gereicht hatte, war dann einfach überwältigend. Mehr Informationen zum Rennen [hier...]. Mehr Bilder [hier...].

 

11/10/08

Alles gewollt und alles verloren! In den letzten Wochen habe ich dem Ziel einer Top-Platzierung bei den  IRONMAN World Championship in Kailua-Kona, Hawaii alles untergeordnet und mich voll auf die intensive Vorbereitung konzentriert. Leider scheint es, dass ich nicht nur am Limit, sondern auch über diesem trainiert habe, sodass ich bereits angeschlagen auf Big Island gelandet bin und schon nach einigen Tagen mit Magen-Darmproblemen zu kämpfen hatte. Diese sind bis zum Renntag nicht besser geworden und haben die für eine vordere Platzierung notwendige Form nicht zugelassen. Im Hinblick auf mein erstes Profijahr gilt es nun die Saison zu analysieren, um die entsprechenden Konsequenzen aus dieser Enttäuschung zu ziehen.

 

12/09/08

Expertenrat - Leser fragen, Experten antworten! Die meisten Triathleten werden die Rubrik "Expertenrat - Leser fragen,  Experten antworten" in Europas größtem Triathlonmagazin "Triathlon" und "Triathlon Training" kennen. Ich stehe dem offiziellen DTU - Magazin nun ebenfalls zur Beantwortung sportmedizinischer, sportwissenschaftlicher und sportphysiologischer Fragen sowie deren Anwendbarkeit in der Trainingspraxis zur Verfügung. Ich freue mich schon auf interessante Fragen und hoffe Ihnen in der vorgegebenen Kürze weiterhelfen zu können.

 

19/07/08

Sportwissenschaftliche Phänomene! Auf der Internetseite der ARD zu den olympischen Spielen in Peking kann man sich ab heute nicht nur über die letzten sportlichen Neuigkeiten, sondern auch über wissenschaftliche und physiologische Hintergründe unter der Rubrik "Sportwissenschaftliche Phänomene" informieren. Das Team des Lehrstuhls für Sportmedizin und Sporternährung (Leiterin: Prof. Dr. P. Platen) sowie weitere Experten der Fakultät für Sportwissenschaft an der Ruhr-Uni Bochum präsentieren Forschungsergebnisse zu ausgewählten olympischen Sportarten. Auch ich durfte einen Artikel zum Thema Radsport "Pro und contra höhere Tretfrequenz" beisteuern und hoffe damit Ihr Interesse an der Sportwissenschaft wecken zu können. Mehr Informationen finden Sie [hier...].
 

06/07/08

M25-Europameister! Bei den sehr gut besetzten IRONMAN European Championship in Frankfurt konnte ich mit einer Zeit von 8h:49min neben dem Sieg in der AK25 einen 17. Platz in der Gesamtwertung erringen. Als Nachmelder musste ich leider in der langsameren 2. Startgruppe ohne die direkte Konkurrenz und mit dem Großteil des Starterfeldes an den Start gehen. Nach gutem Start auf dem Rad bin ich dann in der zweiten Radrunde in einer scharfen Rechtskurve mit dem Vorderrad weggerutscht und gestürzt. Hierbei habe ich nicht nur Haut, sondern (viel schlimmer) nach Auswertung der Renndaten auch über 5min:30sec verloren. Dennoch war ich mir sicher, ein gutes Resultat erzielen zu können, da ich während des abschließenden Marathons nicht nur auf einige Profis auflaufen, sondern mich von diesen auch lösen konnte. Aufgrund der zwei Startgruppen und stehen gebliebener Uhr habe ich über Zeit und Position leider erst nach Zieleinlauf erfahren. Nach anfänglicher Enttäuschung, die guten Trainingsleistungen nicht in eine bessere Rennzeit und Platzierung umgesetzt haben zu können, bin ich nun insgesamt mit meiner Leistung zufrieden und vor allem froh, dass sich der Radschaden beheben ließ und ich das Rennen fortsetzen und beenden konnte. Mehr Bilder [hier...].

 

03/07/08

Sportlicher Einsatz für Organspende! Unter dem Motto „Junge Helden meets Ironman“ engagieren sich erstmals Triathletinnen und Triathleten bei der Frankfurter Sparkasse IRONMAN European Championship 2008 in Frankfurt am Main für das lebensrettende Thema Organspende. Kooperationspartner ist der eingetragene Verein JUNGE HELDEN, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die Organspende stärker in die öffentliche Diskussion und in das individuelle Bewusstsein zu heben. Die hessische Sozialministerin Silke Lautenschläger und Sylvia von Metzler, Vorsitzende der Metzler-Stiftung, unterstützen das Projekt als Schirmherrinnen. Unterstützung fand Initiator Dr. Peter Smeets auch von den Profi-Triathleten Nicole Leder und Frank Vytrisal. Mehr Informationen finden Sie [hier...].